Stadterkundung des 6. Jahrgangs zur Geschichte des Nationalsozialismus in Iserlohn

Unsere 6. Klassen begaben sich im Februar 26 für jeweils einen Tag auf eine besondere historische Stadterkundung zur Stadtgeschichte während des Nationalsozialismus in Iserlohn. Im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist diese Veranstaltung ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens, damit die Schicksale der Menschen und die Ereignisse dieser Zeit nie in Vergessenheit geraten.

Der Auftakt fand in der Stadtbücherei statt. Dort arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an einem digitalen Parcours zur Stadtgeschichte in der Zeit von 1933 bis 1945. Sie erfuhren, wie sich das Leben der Menschen in Iserlohn durch Diktatur, Ausgrenzung und Krieg veränderte.
Bei der anschließenden Begehung der Innenstadt hielten wir an verschiedenen Stolpersteinen inne. Die Gedenksteine erinnern an Iserlohner Bürgerinnen und Bürger, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Das Lesen der Namen und Lebensdaten machte deutlich, dass sich hinter jedem Stein ein persönliches Schicksal verbirgt.
Im Stadtmuseum Iserlohn besuchten wir die Ausstellung zum Nationalsozialismus. Historische Fotos, Dokumente und Berichte zeigten anschaulich, wie sehr diese Zeit auch das Leben in unserer Stadt geprägt hat.
Ein besonders eindrücklicher Programmpunkt war der Besuch des Luftschutzbunkers. Die Enge und die Atmosphäre vor Ort ließen erahnen, welche Angst viele Menschen während der Bombenangriffe erlebt haben müssen.


Den Abschluss bildete ein Film in der Volkshochschule Iserlohn über den Iserlohner Zeitzeugen Carl-Heinz Kipper. Seine persönlichen Erinnerungen an Kindheit und Kriegszeit machten Geschichte noch einmal besonders greifbar.
Es war ein intensiver, bewegender und sehr nachdenklicher Tag für unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6.

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