Vom 16. bis 20. März 2026 durften wir unsere französischen Austauschschülerinnen und -schüler aus Cambrai an unserer Gesamtschule begrüßen. Insgesamt nahmen neun Schüler:innen aus den Jahrgängen 8, 9 und 10 an diesem Austausch teil.
Der Austausch begann am Montag mit der Ankunft der Gäste. Beim gemeinsamen Goûter im Lernland konnten sich die Schüler:innen in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Im Anschluss startete der Schulbesuch, bevor der Tag in den Gastfamilien ausklang.



Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt des Austauschs lag auf dem Thema Strukturwandel im Ruhrgebiet und der Frage, wie ehemalige Industrieanlagen heute nachhaltig genutzt werden können. Am Dienstag erhielten die Schüler:innen bei einer Führung im Bergbaumuseum Bochum eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte des Bergbaus. Dabei wurde deutlich, wie ehemalige Zechen und Industrieinfrastrukturen zu kulturellen Begegnungsstätten mit ökologischem und gesellschaftlichem Mehrwert umgestaltet werden. Der anschließende Stadtbummel sowie das gemeinsame Essen – inklusive typischer Bochumer Currywurst – rundeten den Tag ab.


Auch der Mittwoch griff das Thema Nachhaltigkeit praktisch auf: In Zusammenarbeit mit der Öko-AG setzten sich die Schüler:innen aktiv mit Umweltfragen auseinander. In der Waldschule wurde Natur erfahrbar gemacht, während eine Sauberkeitsaktion am Seilersee konkretes Engagement für die Umwelt zeigte. Ergänzend gestaltete die Öko-AG unter der Leitung von Frau Müller kreative Mitbringsel aus recyceltem Material.






Am Donnerstag erhielten die französischen Schülerinnen und Schüler Einblicke in den deutschen Schulalltag durch die Teilnahme am Unterricht. Der anschließende Ausflug nach Dortmund, unter anderem zum „Phoenix des Lumières“ mit der Austellung zum französischen Kulturerbe „ Le Petit Prince“ verdeutlichte erneut den Wandel ehemaliger Industriestandorte zu modernen Kulturorten. Die gemeinsame Abschlussfeier im Lernland bot einen feierlichen Rahmen, um die Woche ausklingen zu lassen.

Am Freitag standen Unterricht und eine gemeinsame Reflexion im Mittelpunkt. Die Jugendlichen blickten auf ihre Erfahrungen zurück mit Eindrücke über die Woche aus, bevor schließlich der Abschied und die Rückreise nach Frankreich folgten.
Der Austausch hat eindrucksvoll gezeigt, wie Industriekultur, Nachhaltigkeit und internationale Begegnung miteinander verknüpft werden können. Neben fachlichen Einblicken standen vor allem persönliche Begegnungen, interkulturelles Lernen sowie Offenheit und Empathie im Zentrum dieser besonderen Woche💙🤍❤️
