In der Woche vom 4. bis 8. Mai beteiligten sich mehrere Klassen unserer Schule am Jugendprojekt „augen auf! für Iserlohn – Schnitzeljagd gegen das Vergessen“. Ziel des Projekts war es, an den Holocaust, die Shoah und die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern sowie ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit zu setzen.
Initiiert wurde das Projekt von der Abteilung Jugendarbeit der Stadt Iserlohn gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern und engagierten Jugendlichen. Unterstützt wurde die Aktion durch die „Stiftung augen auf! Denkmal und Kultur“ aus Menden.
Schülerinnen und Schüler mehrerer weiterführender Schulen sowie weiterer Bildungseinrichtungen aus Iserlohn haben die Idee der Schnitzeljagd in den vergangenen Monaten aktiv mitentwickelt. Auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren an der Vorbereitung beteiligt.
Die Schnitzeljagd führte die Teilnehmenden zu insgesamt zehn Erinnerungs- und Gedenkorten in der Iserlohner Innenstadt. Startpunkt war der Stadtbahnhof Iserlohn. An den einzelnen Stationen erhielten die Gruppen über QR-Codes Informationen zur Geschichte der Orte sowie Quizfragen. Am Ende wartete ein kleines Rahmenprogramm auf die Teilnehmenden. „Mir hat das „Augen auf! für Iserlohn“ Projekt sehr gut gefallen, da man im Jugendzentrum einige Sachen erfahren hat, die ich noch nicht wusste, zum Beispiel das auch in Iserlohn Juden stark verfolgt worden sind. Ebenfalls gut war, dass wir unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten, indem wir eine Graffiti-Leinwand besprühen durften,“ beschreibt Mika aus der 9d. Für emotionale Momente sorgte zudem die Dokumentation des Iserlohners Carl-Heinz Kipper, der als 12-Jähriger den Holocaust miterlebte.
Mit diesem besonderen Projekt wird Geschichte für junge Menschen erfahrbar gemacht und zugleich ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. Wir hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.




