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Willkommen an der Gesamtschule Seilersee!
Update 20.03.2026: AKTUELLE INFORMATIONEN zum Aufnahmeverfahren finden Sie hier.
Mai 13, 2026In der Woche vom 4. bis 8. Mai beteiligten sich mehrere Klassen unserer Schule am Jugendprojekt „augen auf! für Iserlohn – Schnitzeljagd gegen das Vergessen“. Ziel des Projekts war es, an den Holocaust, die Shoah und die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern sowie ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit zu setzen.
Initiiert wurde das Projekt von der Abteilung Jugendarbeit der Stadt Iserlohn gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern und engagierten Jugendlichen. Unterstützt wurde die Aktion durch die „Stiftung augen auf! Denkmal und Kultur“ aus Menden.
Schülerinnen und Schüler mehrerer weiterführender Schulen sowie weiterer Bildungseinrichtungen aus Iserlohn haben die Idee der Schnitzeljagd in den vergangenen Monaten aktiv mitentwickelt. Auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren an der Vorbereitung beteiligt.
Die Schnitzeljagd führte die Teilnehmenden zu insgesamt zehn Erinnerungs- und Gedenkorten in der Iserlohner Innenstadt. Startpunkt war der Stadtbahnhof Iserlohn. An den einzelnen Stationen erhielten die Gruppen über QR-Codes Informationen zur Geschichte der Orte sowie Quizfragen. Am Ende wartete ein kleines Rahmenprogramm auf die Teilnehmenden. „Mir hat das „Augen auf! für Iserlohn“ Projekt sehr gut gefallen, da man im Jugendzentrum einige Sachen erfahren hat, die ich noch nicht wusste, zum Beispiel das auch in Iserlohn Juden stark verfolgt worden sind. Ebenfalls gut war, dass wir unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten, indem wir eine Graffiti-Leinwand besprühen durften,“ beschreibt Mika aus der 9d. Für emotionale Momente sorgte zudem die Dokumentation des Iserlohners Carl-Heinz Kipper, der als 12-Jähriger den Holocaust miterlebte.
Mit diesem besonderen Projekt wird Geschichte für junge Menschen erfahrbar gemacht und zugleich ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. Wir hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. [...]
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April 24, 2026Im Rahmen des diesjährigen Girls’ und Boys’ Day am 23.04.2026 unternahm der sechste Jahrgang einen spannenden Ausflug in das LWL-Freilichtmuseum Hagen. Bei traumhaftem Wetter konnten die Schülerinnen und Schüler einen abwechslungsreichen Tag erleben, der ihnen viele praktische Einblicke in traditionelle Handwerksberufe ermöglichte.In verschiedenen Workshops wurden die Kinder selbst aktiv: Sie besuchten unter anderem eine Kaffeerösterei, schöpften eigenes Papier, probierten sich im Drucken aus, stellten Farben her und gestalteten damit eigene kleine Kunstwerke. Zudem konnten sie ihr Geschick beim Nägelschlagen unter Beweis stellen. Dabei erfuhren sie anschaulich, wie viel Arbeit und handwerkliches Können hinter den einzelnen Tätigkeiten steckt.Ein besonderes Highlight war das frisch gebackene Brot aus dem Museum, das die Kinder als Souvenir erwerben konnten.Neben den Workshops blieb ausreichend Zeit, um das weitläufige Gelände des Museums eigenständig zu erkunden und die vielen historischen Werkstätten und Gebäude zu entdecken.Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag, der den Schülerinnen und Schülern nicht nur viel Freude bereitete, sondern ihnen auch neue Perspektiven auf verschiedene Berufsfelder eröffnete. [...]
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April 3, 2026Wie fühlt es sich an, den Mut zu haben, für andere einzustehen – und wo beginnt dieser Mut im Alltag? Mit Fragen wie diesen im Gepäck starteten unsere Schülerinnen und Schüler in den diesjährigen Projekttag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am 24.3.26.
Film, Fragen, Haltung – Projekttag der EF im Rahmen von „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“
Was passiert, wenn Schüler:innen nicht nur einen Film sehen, sondern mit ihren eigenen Fragen in ein komplexes gesellschaftliches Thema gehen und ernst genommen werden? Am Projekttag von Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage wurde genau das sichtbar.Bereits vor der Filmschau von „Kein Land für Niemand“ hatten Schüler:innen der EF eigene Fragen entwickelt zu Flucht, Migration und Seenotrettung. Diese Fragen bildeten nicht nur den Einstieg, sondern auch den roten Faden für die anschließende Auseinandersetzung. Sie reichten von grundlegenden Fragen wie, warum Menschen überhaupt fliehen, wie Flucht konkret verläuft oder warum Deutschland für viele ein so wichtiges Ziel ist, bis hin zu differenzierten Perspektiven, etwa warum das mediale Bild von Migration oft so einseitig erscheint, warum überwiegend Männer fliehen oder was heute konkret besser gemacht werden kann.Der Film griff viele dieser Fragen auf, insbesondere zu den Ursachen von Flucht und zum Umgang der Europäischen Union mit Migration. Er eröffnete Einblicke, die über abstrakte Diskussionen hinausgehen, und machte deutlich, wie komplex die Realität von Flucht ist.Im Anschluss an die Filmschau fand eine Podiumsdiskussion statt, in der Schüler:innen ihre Fragen einbringen konnten. Auf dem Podium waren Schüler:innen der EF, ihre Stufenleiterin Frau Weise, Jörg Simon vom Jugendamt, Ayman Ryari vom Kinder- und Jugendrat sowie Yvonne Marchewitz (Seenotrettungsorganisation Sea-eye e.V.) vertreten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Tatargioti. Dabei zeigte sich eine bemerkenswerte Tiefe der Auseinandersetzung. Die Diskussion blieb nicht an der Oberfläche, sondern nahm strukturelle Zusammenhänge in den Blick. Antworten wurden differenziert und nachvollziehbar entwickelt, und die Schüler:innen zeigten ein hohes Maß an Reflexionsfähigkeit und Interesse. Besonders intensiv wurde über die Rolle der Medien in der Darstellung von Migration gesprochen, ebenso über strukturelle Gründe für Fluchtbewegungen und die Frage nach Verantwortung, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene.Im Verlauf der Diskussion verschob sich der Fokus sichtbar von der reinen Informationssuche hin zur Frage, welche Haltung wir zu diesem Thema entwickeln. Dabei wurde deutlich, dass es keine einfachen Antworten gibt, wohl aber die Möglichkeit, sich informiert, differenziert und verantwortungsbewusst zu positionieren.
Auffällig war jedoch auch, dass sich bestimmte Deutungen als besonders stabil erwiesen. So wurde die Frage, ob Deutschland vor allem wegen vergleichsweise guter Sozialleistungen als Ziel gewählt wird, wiederholt aufgegriffen, obwohl der Film hierzu differenzierende Einblicke und auch gegenteilige Fakten gegeben hatte. Die Diskussion kehrte an mehreren Stellen zu dieser Annahme zurück. Daran zeigte sich, dass gesellschaftliche Debatten und bestehende Überzeugungen auch im schulischen Raum präsent sind und sich nicht immer unmittelbar durch Fakten verändern lassen.Einen besonders eindrücklichen Moment stellte der Beitrag von Schüler:innen dar, die selbst Fluchterfahrungen mitbringen. Ihre Perspektiven machten die zuvor diskutierten Inhalte auf eine sehr unmittelbare Weise greifbar. In der Aula entstand spürbar Ruhe, die Aufmerksamkeit war hoch, als davon gesprochen wurde, dass Flucht oft keine individuelle Entscheidung ist, sondern innerhalb von Familien getroffen wird, die unter extremem Druck stehen. Dabei gehe es nicht selten darum, wer die größten Chancen hat, die gefährliche Reise zu überleben und später die Familie zu unterstützen. In vielen Fällen würden daher Männer geschickt, weil ihnen unter den gegebenen Bedingungen eher zugetraut wird, die Flucht körperlich zu bewältigen, während Frauen aufgrund der besonderen Risiken als schutzbedürftiger gelten.Der Projekttag hat gezeigt, was Schule leisten kann: einen Raum für echte Fragen zu schaffen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Schüler:innen darin zu stärken, sich eine eigene reflektierte Haltung zu erarbeiten.
Ein Aussteiger der rechtsextremen Szene appelliert an Jahrgang 9
Mit den Themen Extremismus, Gewalt und Zivilcourage setzte sich Jahrgang 9 im Rahmend des Courage-Tages auseinander. Für die Schülerinnen und Schüler fand in diesem Zusammenhang ein besonderer Vortrag statt. Dazu war ein ehemaliger Rechtsextremist zu Gast. Offen berichtete er von seinem Lebensweg und seinem Ausstieg aus der Szene. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Auseinandersetzung mit persönlicher Verantwortung. Eindrücklich machte er deutlich, dass jeder Mensch für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich ist, unabhängig von äußeren Einflüssen. Seine Biografie zeigte, welche schwerwiegenden Folgen falsche Entscheidungen haben können, aber auch, dass Veränderung und ein Neuanfang möglich sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Bedeutung von Zivilcourage im Alltag. Anhand seiner eigenen Erfahrungen betonte er, dass Schweigen bei Unrecht nicht neutral ist, sondern oft bedeutet, dieses indirekt zu unterstützen. Gerade im Zusammenhang mit Mobbing wurde deutlich, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen, sich für andere einzusetzen und die eigene Meinung zu äußern, anstatt sich einfach den Ansichten anderer anzuschließen. Der Vortrag bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich kritisch mit diesen Themen auseinanderzusetzen und eigene Haltungen zu reflektieren. Er stellte damit einen wichtigen Beitrag zur Wertebildung und Präventionsarbeit an unserer Schule dar.
Jahrgang 6 setzt sich kritisch mit Rassismus damals und heute auseinander
Der Jahrgang 6 setzte sich intensiv mit den Themen Rassismus und Alltagsrassismus auseinander. Die Schülerinnen und Schüler gingen zunächst der Frage nach, was Rassismus eigentlich bedeutet und wie er uns im Alltag begegnen kann.Im weiteren Verlauf beschäftigten sie sich mithilfe eines Comics mit dem Rassismus zur Zeit des Nationalsozialismus. Um einen noch persönlicheren Zugang zu diesem Thema zu erhalten, schauten sie einen Ausschnitt aus der Serie Krieg und ich und begleiteten das Leben des gleichaltrigen Anton in dieser schwierigen Zeit. Die Eindrücke bewegten die Kinder sehr und regten zum Nachdenken an.Den Abschluss bildete ein gemeinschaftlich gestaltetes Puzzle, in dem die Schülerinnen und Schüler festhielten, wie sie sich selbst für andere einsetzen und Solidarität im Alltag zeigen können.
Weitere Projekte des Tages waren: [...]
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März 22, 2026Vom 16. bis 20. März 2026 durften wir unsere französischen Austauschschülerinnen und -schüler aus Cambrai an unserer Gesamtschule begrüßen. Insgesamt nahmen neun Schüler:innen aus den Jahrgängen 8, 9 und 10 an diesem Austausch teil.Der Austausch begann am Montag mit der Ankunft der Gäste. Beim gemeinsamen Goûter im Lernland konnten sich die Schüler:innen in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Im Anschluss startete der Schulbesuch, bevor der Tag in den Gastfamilien ausklang.
Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt des Austauschs lag auf dem Thema Strukturwandel im Ruhrgebiet und der Frage, wie ehemalige Industrieanlagen heute nachhaltig genutzt werden können. Am Dienstag erhielten die Schüler:innen bei einer Führung im Bergbaumuseum Bochum eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte des Bergbaus. Dabei wurde deutlich, wie ehemalige Zechen und Industrieinfrastrukturen zu kulturellen Begegnungsstätten mit ökologischem und gesellschaftlichem Mehrwert umgestaltet werden. Der anschließende Stadtbummel sowie das gemeinsame Essen – inklusive typischer Bochumer Currywurst – rundeten den Tag ab.
Auch der Mittwoch griff das Thema Nachhaltigkeit praktisch auf: In Zusammenarbeit mit der Öko-AG setzten sich die Schüler:innen aktiv mit Umweltfragen auseinander. In der Waldschule wurde Natur erfahrbar gemacht, während eine Sauberkeitsaktion am Seilersee konkretes Engagement für die Umwelt zeigte. Ergänzend gestaltete die Öko-AG unter der Leitung von Frau Müller kreative Mitbringsel aus recyceltem Material.
Am Donnerstag erhielten die französischen Schülerinnen und Schüler Einblicke in den deutschen Schulalltag durch die Teilnahme am Unterricht. Der anschließende Ausflug nach Dortmund, unter anderem zum „Phoenix des Lumières“ mit der Austellung zum französischen Kulturerbe „ Le Petit Prince“ verdeutlichte erneut den Wandel ehemaliger Industriestandorte zu modernen Kulturorten. Die gemeinsame Abschlussfeier im Lernland bot einen feierlichen Rahmen, um die Woche ausklingen zu lassen.
Am Freitag standen Unterricht und eine gemeinsame Reflexion im Mittelpunkt. Die Jugendlichen blickten auf ihre Erfahrungen zurück mit Eindrücke über die Woche aus, bevor schließlich der Abschied und die Rückreise nach Frankreich folgten.Der Austausch hat eindrucksvoll gezeigt, wie Industriekultur, Nachhaltigkeit und internationale Begegnung miteinander verknüpft werden können. Neben fachlichen Einblicken standen vor allem persönliche Begegnungen, interkulturelles Lernen sowie Offenheit und Empathie im Zentrum dieser besonderen Woche💙🤍❤️ [...]
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März 18, 202631 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Gesamtschule Seilersee verbrachte von Sonntag, 8.2. bis Donnerstag, 12.2.26 eine spannende Woche in England. Die Reise bot viele interessante Eindrücke von englischer Kultur, Städten und dem Schulalltag in Großbritannien.Sonntag – ReisetagAm Sonntagmorgen begann die Fahrt früh: Bereits um 6:30 Uhr startete der Bus Richtung England. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Henkel, Frau Schmidt, Herrn Gottwald und Busfahrer Michael, der mit seiner entspannten Art für eine angenehme Fahrt sorgte. Nach der Überfahrt mit der Fähre erreichten die Schülerinnen und Schüler schließlich ihr Ziel. Am Abend wurden sie von ihren Gastfamilien empfangen und konnten beim gemeinsamen Abendessen einen ersten Eindruck vom Leben in England bekommen.Montag – Canterbury entdeckenAm Montag stand ein Ausflug nach Canterbury auf dem Programm. Bei einer Stadtführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Geschichte der bekannten Kathedralstadt. Danach ging es zum gemeinsamen Essen in einen typisch englischen Pub. Anschließend blieb noch Zeit, die Stadt in kleinen Gruppen selbst zu erkunden, bevor sie abends zurück in ihren Gastfamilien den Abend verbrachten.Dienstag – Ausflug nach LondonDer Dienstag führte die Gruppe in die britische Hauptstadt London. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler viele bekannte Sehenswürdigkeiten sehen und die besondere Atmosphäre der großen Metropole erleben.Mittwoch – Besuch einer britischen Schule und FolkestoneEin besonderes Highlight war am Mittwoch der Besuch der Gravesend Grammar School for Boys. Die deutschen Schülerinnen und Schüler nahmen unter anderem am Deutschunterricht teil und bekamen einen Einblick in den Alltag an einer britischen Schule. Am Nachmittag ging es weiter nach Folkestone, wo noch Zeit blieb, die Stadt zu erkunden.Donnerstag – RückreiseAm Donnerstag hieß es schließlich Abschied von ihren Familien nehmen. Nach der Fahrt mit dem Bus und der Überfahrt mit der Fähre ging es zurück nach Deutschland. Am Abend erreichte die Gruppe wieder Iserlohn.Die Englandfahrt war für alle Beteiligten eine spannende Erfahrung, bei der die Schülerinnen und Schüler viele neue Eindrücke sammeln konnten und die ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird [...]
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